Mobil bleiben und mobil werden im Kreis Wesel

Ich möchte nicht nur im sprichwörtlichen Sinne die Menschen im Kreis Wesel näher zusammenbringen. Dazu gehört ein dichtes Netz von Bus- und Bahnverbindungen. Bis heute ist es in unserem Flächenkreis mit 13 Städten und Gemeinden schwierig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln günstig und schnell von A nach B zu kommen. Das soll und muss sich ändern. Als künftiger Landrat möchte ich federführend an einem neuen Mobilitätskonzept arbeiten. Barrierefreie, bezahlbare und klimafreundliche Mobilität werden meine Maßstäbe sein. Digitale Möglichkeiten der Mobilitätsangebote werde ich ebenfalls fördern, . denn es wäre leicht, mithilfe von Computern und Smartphones die Nachfrage genau zu erfassen. Damit könnte man jedem einzelnen Menschen im Kreis Wesel ein individuelles Angebot machen, das passt. Neben Bus und Bahn kommen weitere mögliche Transportmittel hinzu, wie beispielsweise das Fahrrad. Deshalb braucht es Radschnellwege hinein ins Ruhrgebiet und Car-Sharing-Dienste, über die man sich unkompliziert fortbewegen kann.

Investitionen in den ÖPNV

Der Öffentliche Personennahverkehr als wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge benötigt dringend Investitionen vonseiten des Kreises und der Kommunen. Nur so können wir bedarfsgerechte Mobilität gewährleisten wie beispielsweise Schülerspezialverkehr oder Taxi-Busse. Im Sinne des Klimaschutzes fordere ich zudem die Umstellung der NIAG-Flotte auf umweltfreundliche Antriebe. Neben den Buslinien setze ich mich für einen Ausbau des schienengebundenen Personennahverkehrs ein beispielsweise für die schnelle Anbindung des Hochschulstandortes Kamp-Lintfort sowie den Ausbau der BETUWE Linie mit Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner. Außerdem will ich gemeinsamer mit der SPD die sogenannte Walsumbahn, also die Schienenverbindung von Oberhausen über DU-Walsum, Dinslaken-Eppinghoven, Voerde-Möllen bis Voerde-Spellen für den Personennahverkehr reaktivieren. Bislang wurde die Schienenverbindung lediglich für den Güterverkehr genutzt, doch perspektivisch könnte der Anschluss bis zum Weseler Bahnhof weitergeführt werden. Dafür muss das nördlich fehlende Teilstück über den Wesel-Datteln-Kanal (Brücke) wiederhergestellt werden.

Mit dem Rad unterwegs

Mobilität geht auch umweltfreundlich bspw. mit dem Fahrrad. Hierfür muss der Kreis die nötige Infrastruktur bereitstellen, indem die rechtsrheinischen Radschnellwege von Duisburg über Dinslaken nach Voerde bis Wesel verbunden werden sowie rheinüberschreitende Wege von Duisburg über Moers bis nach Kamp-Lintfort mit einer geeigneten Radschnellwegstrecke ausgestattet werden. Ziel ist, den Radverkehr weiter zu stärken und eine attraktive Alternative zum Auto zu bieten. Mit einem gut ausgebauten Radwegenetz können wir den naturnahen Rad- und Wandertourismus im Interesse einer nachhaltigen Freizeitnutzung hier bei uns am Niederrhein stärken.