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Ich möchte den Kreis Wesel zum Digitalstandort ausbauen, dafür stelle ich mir verschiedene Maßnahmen vor: Ein flächendeckender Breitbandausbau als Voraussetzung für moderne Bildung, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Ansiedlung neuer Unternehmen im Kreis Wesel. Hier müssen wir konsequent Druck machen, um den Ausbau weiter voranzutreiben. Doch mit dem Breitbandausbau allein ist es bei der Digitalisierung nicht getan. Damit unsere Kinder gut auf die Zukunft vorbereitet sind, müssen wir alles tun, um die Schulen und Hochschulen mit der neuesten digitalen Technik auszustatten.

Digitalisierung für eine moderne Verwaltung nutzen

Die Kreis- und Stadtverwaltungen sollten bei der Digitalisierung Vorbild sein. Einige Kommunen sind in dem Bereich bereits sehr gut aufgestellt, daher halte ich es für sinnvoll, die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen zu stärken. Eine zunehmend digitalisierte Verwaltung kann dazu beitragen, dass unnötige Behördengänge vermieden und viele standardisierte Anfragen von Zuhause aus gestellt werden können. Dadurch können nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlastet, sondern auch der teils weite Weg bis zur nächsten Kreisbehörde eingespart und die gewonnene Zeit anderweitig investiert werden. Ansgar Müller hat hier mit dem „Digitalisierungspfad“ bereits den Grundstein für eine moderne Kreisverwaltung gelegt. Es ist mein Ziel, das digitale Angebot der Kreisverwaltung auszuweiten. Es muss ganz leicht werden, Behördengänge wie das Anmelden eines Autos online zu erledigen. Das Thema wird ein Schwerpunktthema der nächsten Wahlperiode und für den nächsten Verwaltungschef. Dafür braucht es reichlich Kompetenz, die ich als Abteilungsleiter bei IT-NRW mitbringe.